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Nachvollziehbares und rechtssicheres Gefahrstoffmanagement in SAP

Gefahrstoffmanagement in SAP

Freigabe von Gefahrstoffen optimal digital abbilden

Für viele Betriebe aus der gewerblichen Wirtschaft oder des öffentlichen Dienstes gehört ein bis ins kleinste Detail nachvollziehbares und rechtssicheres Gefahrstoffmanagement zur regelmäßigen Aufgabe. Doch nicht nur vor Ort in der Halle oder der Werkstatt kommt dies zum Tragen – auch im SAP-System lassen sich anhand von Regeln, Kriterien und Kennzeichen alle Gefahrstoffe abbilden. Dies betrifft auch die Aufnahme neuer Gefahrstoffe in den Materialstamm und deren Freigabe.

Beschaffung, Einsatz im Betrieb und Entsorgung von Gefahrstoffen unterliegen immer einer gewissenhaften, detaillierten Prüfung. Sind neue Materialien in den Materialstamm und somit auch in das SAP-System aufzunehmen, die als Gefahrstoff gekennzeichnet sind, bedarf es einem Check. Grundlage dafür ist vor allem die Erstellung eines Kriterienkataloges, anhand dessen in verschiedenen Prüfdimensionen zum Beispiel notwendige Zertifikate für die Verwendung des Stoffes kontrolliert werden können. Ebenfalls wird anhand von vordefinierten Checklisten geprüft, ob jede Abteilung oder jeder Bereich, der mit den Gefahrstoffen in Berührung kommt, Vorkehrungen treffen muss. Diese Vorgänge werden detailliert freigegeben und protokolliert. So sind neben der Verwendung im „Handling“ auch Lagervorschriften und besondere Anforderungen und Bedingungen beim Versandprozess zu beachten.

Das CLC-Projekt mit Durchblick

Ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie vertraute schon in mehreren Projekten auf die Kompetenz der CLC xinteg Experten. Der Fokus auf Qualität ist in den Unternehmenswerten fest verankert und ein elementares Ziel, welches sich auch in der Abbildung wichtiger Prozesse im hausinternen SAP®-Umfeld widerspiegelt. Die Freigabe von Gefahrstoffen in den digitalen Prozess einzubinden erfolgte durch die CLC xinteg. Umgesetzt nach Kundenanforderungen in enger Zusammenarbeit den Key Usern sowie IT-Verantwortlichen des Unternehmens.

Umsetzung in der Praxis

Damit die detaillierte Planung sowie die Durchführung der Genehmigung eines neu zu intergierenden Gefahrstoffes effizient gelingen kann, sind wichtige Teilprozesse zu durchlaufen, die für den gesamten Freigabeprozess eine zentrale Bedeutung haben:

Die Erstellung sowie die stetige Verwaltung von Kriterienkatalogen inklusive der notwendigen Prüfdimensionen

Stets aktuell gehaltene Zertifikate und Dokumentattribute

Eine Bewertung von Gefahrstoffen nach fachspezifischer Checkliste

Die Einrichtung eines Freigabeworkflows (realisierbar durch Template mit dynamischer Erweiterung)

Möglichkeit zur Rückfrage an den vorherigen Bearbeiter

Wenn eine vollständige Freigabe erfolgt ist, erfolgt die Materialstammanlage unter Verwendung der bereits zusammengestellten Informationen

Nach der Anlage erhält der Antragsteller eine automatische Rückmeldung

So wird sichergestellt, dass sämtliche Inhalte des Gefahrstoffes vollständig in den Materialstamm übertragen werden und auch keine Kennzeichen oder Bezeichnungen vergessen wurden. Die Kriterienkataloge lassen sich intelligent und gleichzeitig einfach von den Verantwortlichen in den Betrieben anpassen, verwalten und erweitern. Der Freigabeprozess unterliegt dabei Genehmigungsstandards, die anhand von Userberechtigungen verwaltet und vergeben werden können.

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